Wintercamping Schweiz: Ganzjährig geöffnete Campingplätze

Camping ist längst nicht nur ein Sommervergnügen. Wenn die Landschaften mit Schnee bedeckt sind zeigt sich die Schweiz von einer ganz besonderen Seite. Wintercamping verbindet Naturerlebnis und Gemütlichkeit auf einzigartige Weise.

Ob mit dem Wohnmobil, Wohnwagen, Van oder sogar im Zelt: Mit der richtigen Vorbereitung steht einem unvergesslichen Aufenthalt nichts im Weg. In diesem Beitrag erfährst du, was einen Campingplatz wintertauglich macht, worauf du bei der Planung achten solltest und welche Tipps dir das Wintercamping besonders angenehm machen.

Tipps

Lesezeit: 10–12 Minuten

mehrere Wohnwagen mit Vorzelten auf einem verschneiten Campingplatz mit blauem Himmel und Bergen im Hintergrund

Stell dir vor: Du wachst morgens auf, schaust durchs Fenster deines Wohnmobils oder öffnest den Reissverschluss deines Zelts, und draussen liegt eine weisse, stille Winterlandschaft. Kein Gedränge, keine langen Schlangen am Sanitärgebäude, nur du, die Natur und die klare Bergluft. Wintercamping in der Schweiz ist genau das, eine ruhige, andere Art zu reisen, die immer mehr Menschen für sich entdecken.

Damit das auch wirklich klappt, brauchst du einen Campingplatz, der im Winter geöffnet ist und auf Gäste mit Wohnmobil oder Zelt vorbereitet ist. Ganzjährig geöffnete Campingplätze gibt es in der Schweiz öfter, als viele denken. Sie bieten beheizte Sanitäranlagen, Strom für kalte Nächte und manchmal sogar ein Bistro, eine Gemeinschaftsküche oder eine Lounge, wo man sich aufwärmen kann.

Schnee der in der Sonne glitzert

Was macht einen Campingplatz wintertauglich?

Nicht jeder Campingplatz, der im Sommer glänzt, ist auch im Winter eine gute Wahl. Damit du dir keine böse Überraschung holst, lohnt es sich, vor der Buchung ein paar konkrete Punkte zu prüfen. Hier sind die wichtigsten Kriterien im Überblick:


Ganzjährig geöffnet

Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Viele Plätze in der Schweiz schliessen zwischen Oktober und März. Prüf auf der Website, auf Google oder ruf direkt beim Platz an, ob er wirklich im Winter offen ist und nicht nur «auf Anfrage» oder für Dauercamper reserviert bleibt.

Beheizte Sanitäranlagen

Das ist im Winter kein Luxus, sondern ein Muss. Unbeheizte WC- und Duschräume werden bei Minustemperaturen schnell zur Tortur. Frag konkret nach, ob Duschen und Toiletten auch in der Kältesaison warm gehalten werden.

Gute Strassenzufahrt

Ein malerisch gelegener Campingplatz bringt dir wenig, wenn du im Schnee stecken bleibst. Achte darauf, ob die Zufahrtsstrasse im Winter geräumt und befahrbar ist. Bei Plätzen in höheren Lagen solltest du ausserdem prüfen, ob Winterreifen oder Schneeketten vorgeschrieben sind.

Stromanschluss und Heizinfrastruktur

Für Wohnmobile ist ein Stromanschluss (Elektrosäule) auf dem Stellplatz im Winter unverzichtbar, damit du die Standheizung betreiben und das Abwasser frostfrei halten kannst. Auch für Zeltcamper ist es hilfreich zu wissen, ob es beheizbare Aufenthaltsräume gibt.

Geschützte Stellplätze und Standplätze

Wind und Feuchtigkeit können das Wintercamping-Erlebnis deutlich unangenehmer machen. Ein Platz mit natürlichem Windschutz durch Bäume, Hecken oder Gebäude macht einen grossen Unterschied.

Nähe zu Winteraktivitäten und Ortschaften

Ob Skigebiet, Langlaufloipe, Winterwanderweg oder einfach ein gemütliches Dorf zum Aufwärmen: Überlege dir, was du in der Umgebung unternehmen möchtest, und wähle den Platz entsprechend. Ein Campingplatz, der nur 10 Minuten vom nächsten Lift liegt, spart dir täglich Zeit und Nerven.

Check-in und Erreichbarkeit in der Nebensaison

Im Winter ist oft kein volles Team vor Ort. Viele Plätze arbeiten in der Nebensaison mit Selbst-Check-in oder haben eingeschränkte Bürozeiten. Kläre im Voraus, wie die Anmeldung funktioniert, wo du den Schlüssel bekommst und wen du im Notfall erreichst.

Was dich beim Wintercamping in der Schweiz erwartet

Wintercamping in der Schweiz ist anders als im Sommer, keine Frage. Aber anders bedeutet nicht schlechter, sondern einfach eine ganz eigene Art zu reisen. Wenn du weisst, was dich erwartet, kannst du dich darauf einlassen und die Jahreszeit so richtig geniessen.

Kältere Temperaturen und kürzere Tage

Im Winter wird es auf den meisten Campingplätzen in der Schweiz kalt, in höheren Lagen auch richtig kalt. Temperaturen unter null Grad sind nachts keine Seltenheit, selbst im Mittelland. Die Tage sind kürzer, das Licht ist weicher, und der Abend kommt früh. Das klingt erstmal nach Einschränkung, ist aber oft das, was Wintercamper am meisten schätzen: Man verlangsamt das Tempo, sitzt länger zusammen, kocht gemütlich und geniesst die Ruhe.

Wichtig ist, dass du dich warm hältst. Plane ausreichend Schlafsäcke, Decken und warme Kleidung ein und informiere dich vorher über die erwarteten Temperaturen am gewählten Standort.

Ruhige Campingplätze mit Wintercharme

Ein grosser Vorteil des Wintercampings ist die entspannte Atmosphäre auf vielen Campingplätzen. Ausserhalb der Ferienzeiten sind die Plätze meist deutlich weniger belegt als im Sommer. Du geniesst mehr Ruhe, mehr Privatsphäre und die Natur zeigt sich von ihrer stillen Seite. Beliebte Regionen wie das Berner Oberland, das Wallis oder das Engadin wirken im Winter oft besonders ursprünglich und beeindruckend. Rund um Weihnachten und Neujahr kann es jedoch, wie in vielen Tourismusregionen, auch auf den Campingplätzen etwas lebhafter werden. Im Vergleich zur Hauptsaison bleibt das Wintercamping aber meist deutlich entschleunigter.

Winterstimmung und Landschaftserlebnisse

Schneebedeckte Wälder, Morgennebel, klare Winternächte mit unzähligen Sternen: Das Wintercamping in der Schweiz bietet Naturerlebnisse, die du so nur in dieser Jahreszeit findest. Auch wenn du nicht in den Schnee willst, lohnt es sich, die Stille und das besondere Licht des Winters draussen zu erleben. Viele Gäste berichten, dass sie nach einem Wintertrip gar nicht mehr verstehen, warum sie so lange nur im Sommer gecampt haben.

Felswand mit vereistem Wasserfall und verscheiten Tannen bei blauem Himmel

Wohnmobil oder Zelt im Winter, was ist der Unterschied?

Wer mit dem Wohnmobil reist, hat im Winter klare Vorteile: Heizung, eigene Küche und ein festes Dach über dem Kopf machen auch kalte Nächte angenehm. Trotzdem gibt es einiges zu beachten. Wassertanks und Abwasserleitungen können einfrieren, wenn die Temperaturen stark sinken. Viele Wohnmobilisten isolieren ihre Fahrzeuge zusätzlich und achten darauf, dass die Heizung auch bei sehr tiefen Temperaturen zuverlässig läuft.

Zelten im Winter ist eine intensivere Erfahrung und braucht mehr Vorbereitung. Ein Vier-Jahreszeiten-Zelt, ein hochwertiger Schlafsack und eine gute Isomatte sind das Minimum. Dafür ist das Erlebnis unvergleichlich nah an der Natur. Wer noch keine Erfahrung mit Winterzelten hat, startet am besten auf einem Campingplatz mit sanitären Anlagen und einem beheizten Aufenthaltsraum, so hast du immer eine warme Rückzugsmöglichkeit.

Egal ob Wohnmobil oder Zelt: Mit der richtigen Vorbereitung ist Wintercamping in der Schweiz ein echtes Erlebnis, das du so schnell nicht vergisst.

Tipps fürs Wintercamping mit dem Wohnmobil

Mit dem Wohnmobil in den Winter aufzubrechen ist ein echtes Erlebnis. Damit ihr entspannt ankommt und die kalten Nächte gemütlich verbringt, haben wir ein paar praktische Tipps zusammengestellt.

Isolation und Heizung prüfen

Bevor ihr losfahrt, prüft unbedingt, ob die Dämmung eures Wohnmobils in Ordnung ist und die Heizung einwandfrei funktioniert. Eine Wartung beim Fachbetrieb lohnt sich vor der ersten Wintertour besonders.

Wasserleitungen vor dem Einfrieren schützen

Leert die Frischwasser- und Abwasserleitungen, wenn ihr keinen beheizten Stellplatz habt. Antifrost für die Rohre kann zusätzlich helfen. So vermeidet ihr unangenehme Überraschungen bei Minustemperaturen.

Die richtige Ausrüstung dabei haben

  • Warme Kleidung und extra Decken, auch fürs Schlafen
  • Schneeketten für die Antriebsräder (in vielen Schweizer Regionen Pflicht oder dringend empfohlen)
  • Eine Schneeschippe und Eiskratzer, die ihr schnell griffbereit habt

Wetter und Strassenzustand im Blick behalten

Checkt täglich die Wettervorschau und die aktuellen Strassenverhältnisse. Bei angekündigtem Schneefall plant ihr besser etwas mehr Zeit ein oder bleibt einen Tag länger, wo ihr seid.

Stromverbrauch gut planen

Im Winter braucht ihr deutlich mehr Strom als im Sommer, vor allem für die Heizung. Schaut im Voraus, ob der Campingplatz über Stromanschlüsse verfügt, und ladet eure Batterien vollständig auf. Ein separater Batteriemonitor ist praktisch, damit ihr immer wisst, wie es um eure Kapazität steht.

Vor Einbruch der Dunkelheit ankommen

Im Winter wird es früh dunkel. Versucht, noch am Nachmittag anzureisen, damit ihr genug Zeit habt, euer Wohnmobil in Ruhe aufzustellen, Strom anzuschliessen und euch einzurichten, bevor die Temperaturen fallen.

Zelten im Winter: Tipps für eine sichere und gemütliche Nacht

Zelten im Winter ist möglich – aber es braucht etwas mehr Vorbereitung als in der warmen Jahreszeit. Wer die folgenden Punkte beachtet, kann auch bei Kälte, Schnee und Nässe draussen schlafen und die winterliche Stille geniessen.

Geschützten Zeltplatz wählen

Suche dir einen Standort, der vor Wind und Nässe geschützt ist – zum Beispiel hinter einer Baumreihe, einer Hecke oder einem natürlichen Geländehindernis. Vermeide Mulden, in denen sich Kaltluft sammelt, und wähle wenn möglich einen leicht erhöhten, ebenen Untergrund.

Schlafsystem an die Temperaturen anpassen

Dein Schlafsystem ist das Wichtigste bei Winterzelten. Verwende einen Schlafsack, der für Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt ausgelegt ist, und kombiniere ihn mit einer isolierenden Schlafmatte – am besten einer mit hohem R-Wert. Eine dünne Innendecke kann zusätzliche Wärme bringen.

Kleidung schichten

Das Schichtprinzip funktioniert auch im Schlafsack: Zieh eine Funktionsunterwäsche an, darüber eine Isolationsschicht, und schlafe in einer Mütze und Socken, wenn nötig. Nasse Kleidung immer wechseln, bevor du ins Bett gehst.

Kondensation im Zelt reduzieren

Kondensation ist im Winter eine der grössten Herausforderungen beim Zelten. Lüfte das Zelt regelmässig, auch bei Kälte, und halte die Zeltwände von deinem Schlafsack fern. Atme wenn möglich nicht direkt in den Schlafsack – das erhöht die Feuchtigkeit im Inneren.

Für nasse und verschneite Bedingungen packen

Pack alles Wichtige in wasserdichte Taschen oder Drybags ein. Halte nasse Aussenkleidung, Schuhe und Ausrüstung von deinem trockenen Schlafbereich getrennt. Ein kleines Handtuch und Wechselkleidung im griffbereiten Innenfach des Rucksacks können im Winter den entscheidenden Unterschied machen.

Wohnmobil auf verschneitem Campingplatz

Checkliste: Das musst du vor der Buchung prüfen

  • Der Campingplatz ist den ganzen Winter geöffnet
  • Der Platz eignet sich für dein Fahrzeug oder dein Zelt-Setup
  • Die Zufahrt ist auch bei Schnee und winterlichen Verhältnissen gut erreichbar
  • Sanitäranlagen sind im Winter in Betrieb und beheizt
  • Winteraktivitäten oder gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe
  • Der Platz ist familienfreundlich, falls du mit Kindern reist
  • Preise und Buchungsmöglichkeiten sind klar und transparent ausgewiesen

Praktische Planungshilfe: Das solltest du wissen

1. Beste Reisezeit

Dezember bis Februar ist ideal, wenn du echtes Winterflair mit Schnee und Stille suchst. November und März sind milder und oft angenehm ruhig. An Weihnachten und Neujahr sind viele Campingplätze überraschend gut besucht, also lieber früh buchen.

2. Kosten und Budget

Viele Campingplätze bieten in der Nebensaison günstigere Tarife an. Rechne aber mit einem Zuschlag für Strom, der im Winter deutlich höher ausfallen kann. Heizkosten kommen je nach Anlage dazu. Insgesamt bleibt Wintercamping in der Schweiz aber oft günstiger als ein Hotelaufenthalt, besonders für längere Aufenthalte.

3. Mit Kindern im Winter campen

Wintercamping mit Kindern funktioniert wunderbar, wenn du ein paar Dinge beachtest. Wähle einen Platz mit beheizten Sanitäranlagen und Aufenthaltsräumen. Für den Einstieg eignen sich Kurztrips von ein bis zwei Nächten. Kleide die Kinder in Lagen und achte darauf, dass die Schlafsäcke für tiefe Temperaturen geeignet sind. Ein Campingplatz in der Nähe von Rodelhügeln, Eisfeldern oder Winterwanderwegen macht das Erlebnis für die ganze Familie noch schöner.

4. Aufenthaltsdauer

Ganzjährig geöffnete Campingplätze sind flexibel: Ein Wochenendausflug ist genauso willkommen wie ein mehrtägiger Winterurlaub. In der Nebensaison hast du oft die freie Platzwahl und mehr Ruhe. Wer länger bleibt, kann sich in der Regel einen festen Standplatz sichern und das Winterpanorama in aller Ruhe geniessen.

Wintercamping auf den Camping Lodge Campingplätzen

Wintercamping hat viele Facetten: verschneite Berglandschaften, gemütliche Abende im Camper oder spontane Städtetrips in der Nebensaison. Bei den Camping Lodge Campingplätzen findest du für jeden Wintertyp den passenden Ausgangspunkt. Ob direkt in den Bergen, in einer bekannten Ferienregion oder am Genfersee, unsere Plätze bieten auch in der kalten Jahreszeit Komfort, Flexibilität und viele Möglichkeiten für unvergessliche Wintererlebnisse.

Camping Jungfrau in Lauterbrunnen und Camping Lausanne am Genfersee sind den ganzen Winter geöffnet und heissen sowohl Gäste mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Van als auch Wintercamper*innen mit Zelt willkommen.

Auf dem Camping Alpenblick in Interlaken ist Wintercamping ebenfalls möglich. Der Platz ist per Self Check-in zugänglich und eignet sich für Wohnmobile, Wohnwagen und Vans. Aufgrund der winterlichen Bedingungen ist der Platz jedoch nicht für Zelte geeignet.

Der Camping Bad Ragaz befindet sich im Winter 2026/27 aufgrund von Umbauarbeiten vorübergehend ausser Betrieb. In regulären Wintern ist der Campingplatz jedoch ebenfalls geöffnet und ein idealer Ausgangspunkt für Winterferien in der Ferienregion Heidiland.

Die Sanitäranlagen sind auf allen geöffneten Campingplätzen beheizt und sorgen auch an kalten Tagen für angenehmen Komfort.

Gemütliche Unterkünfte für Wintertage

Wer das Wintererlebnis geniessen möchte, aber nicht mit dem eigenen Camper oder Wohnwagen unterwegs ist, findet auf unseren Campingplätzen verschiedene beheizte Mietunterkünfte für einen unkomplizierten Winterurlaub.

Auf dem Camping Jungfrau stehen mehrere beheizte Unterkünfte zur Verfügung. Der Bungalow, die Schilthornhütte und das Mobilheim Jungfrau verfügen über ein eigenes Badezimmer sowie eine Küchenzeile und bieten damit besonders viel Komfort. Die Eigerhütte und die Familienhütte sind etwas einfacher ausgestattet und verfügen weder über Küche noch Badezimmer. Dafür stehen die beheizten Sanitäranlagen sowie eine öffentliche Küche auf dem Campingplatz zur Verfügung. Gäste der Herberge profitieren von Gemeinschaftsbädern auf der Etage.

Auf dem Camping Bad Ragaz sorgen die gemütlichen Alphütten auch an kalten Wintertagen für ein besonderes Campingerlebnis. Die beheizten Hütten verfügen weder über eine eigene Küche noch über ein Badezimmer. Dafür können Gäste die beheizten Sanitäranlagen sowie das Camper Stübli nutzen. Der gemütliche Aufenthaltsraum mit Küche ist auch im Winter geöffnet und bietet einen idealen Ort zum Kochen, Zusammensitzen und Aufwärmen.

Egal ob uriger Bungalow oder gemütliche Alphütte: Unsere Winterunterkünfte verbinden die Nähe zur Natur mit dem Komfort, den es für entspannte Ferientage in der kalten Jahreszeit braucht.


Winteraktivitäten direkt vor der Tür

Wer Wintercamping mit Schnee und Bergen verbinden möchte, findet rund um unsere Campingplätze zahlreiche Möglichkeiten. Vom Camping Jungfrau erreichst du die schneesicheren Skigebiete Mürren-Schilthorn sowie Wengen-Grindelwald in kurzer Zeit. Nutze den kostenlosen Skibus zum Bahnhof Lauterbrunnen, von wo aus die Skigebiete der Region in kurzer Zeit erreichbar sind. Auch Winterwanderungen, Schlittelwege und weitere Aktivitäten warten direkt vor der Haustür. Der Campingplatz liegt auf rund 730 Metern über Meer. Schneefall ist jederzeit möglich, die Zufahrt wird jedoch regelmässig geräumt und bleibt auch bei winterlichen Bedingungen gut erreichbar. Neben den zahlreichen Winteraktivitäten bietet der Camping Jungfrau auch bei kalten Temperaturen besonders viel Komfort. In der gemütlichen Lounge mit Cheminée kannst du nach einem Tag im Schnee entspannen, ein Buch lesen oder die nächsten Ausflüge planen. Wer sich kulinarisch verwöhnen lassen möchte, findet mit dem Restaurant Weidstübli direkt auf dem Campingplatz den idealen Ort für ein gemütliches Mittag- oder Abendessen. Gerade an kalten Wintertagen schaffen die warmen Aufenthaltsräume und die herzliche Atmosphäre einen besonderen Mehrwert für Wintercamper*innen.

Der Camping Alpenblick ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Jungfrau Region. Mit dem öffentlichen Verkehr erreichst du zahlreiche Wintersportgebiete bequem und mit einem gültigen Skiticket profitierst du von gratis Transport ins Skigebiet mit dem öffentlichen Verkehr.

Vom Camping Bad Ragaz aus ist das Wintersportgebiet Pizol schnell erreichbar. Skifahren, Winterwandern oder Schlitteln lassen sich hier perfekt mit einem entspannten Aufenthalt auf dem Campingplatz verbinden. Ausserdem profitierst du als Campinggast von einem vergünstigten Eintritt in die Tamina Therme (Frage bei der Reception nach genaueren Infos)

Wer es lieber etwas urbaner mag, findet auf dem Camping Lausanne die perfekte Mischung aus Camping und Städtereise. Dank der milden Lage am Genfersee ist Schnee eher selten. Dafür locken die Altstadt von Lausanne, kulturelle Angebote und stimmungsvolle Weihnachtsmärkte in der Region.

Komfort im Winter

Alle geöffneten Campingplätze verfügen im Winter über beheizte Sanitäranlagen und sind bestens auf Familien vorbereitet. Preise, Verfügbarkeiten und Buchungsmöglichkeiten sind transparent online ersichtlich, sodass einer unkomplizierten Winterauszeit nichts im Weg steht.

Egal ob Skiwochenende, Winterferien mit der Familie oder ein ruhiger Kurztrip in der Nebensaison: Wintercamping auf den Camping Lodge Campingplätzen verbindet Natur, Komfort und einzigartige Wintererlebnisse.

Bungalow Unterkunft auf verschneitem Campingplatz Jungfrau

Fazit: Wintercamping in der Schweiz lohnt sich

Wintercamping in der Schweiz ist kein Abenteuer für Hartgesottene allein, sondern für alle, die sich ein bisschen darauf vorbereiten. Wenn du den richtigen Campingplatz wählst, der auch im Winter geöffnet ist und die nötigen Einrichtungen bietet, hast du schon die halbe Miete. Der Rest ist eine Frage der Ausrüstung und einer guten Planung, egal ob du mit dem Wohnmobil unterwegs bist oder lieber im Zelt schläfst.

Was dich erwartet, wenn du es wagst? Stille verschneite Landschaften, kaum Mitcamper, knisternde Lagerfeuerabende und ein Gefühl von Freiheit, das du in der Hochsaison so kaum findest. Der Winter hat in der Schweizer Natur seinen ganz eigenen Rhythmus, und wer ihn erlebt, möchte ihn nicht mehr missen.

Trau dich also raus! Mit der richtigen Vorbereitung ist Wintercamping absolut machbar und gehört für viele schnell zu den schönsten Reiseerlebnissen überhaupt. Und wer einmal den Winter in der Schweizer Natur erlebt hat, möchte ihn so bald nicht mehr missen.

Finde deinen geeigneten Winter Campingplatz. Vom Heidiland bis ins Berner Oberland und an den Genfersee.